Reis

Reispuffer

Puffer müssen nicht immer aus Kartoffeln bestehen.
Jeder hat wohl schon mal Reis für sich oder die Familie gekocht und dann noch einen Rest im Topf gehabt. Und was macht man dann damit?
Entweder, man isst ihn kalt mir dem Löffel (ich mag sowas), man macht ihn in einen Salat aus Resten, oder man verarbeitet ihn zu Bratreis.
Ooooder, man verwandelt ihn in Reispuffer und isst sie dann mit Dip und Salat. Reste sind ja bekanntlich die besten Grundlagen für spontane Gerichte, die super lecker und oft total vielseitig sind.
Und Käseliebhaber kommen auch noch auf ihre Kosten. Denn der ist drin und man schmeckt ihn raus. Alles wird mit Käse noch ein bisschen leckerer.

Die Puffer lassen sich nicht nur warm gut essen, sondern sind auch super geeignet, um sie auf ein kaltes Buffet zu stellen, sie mit zum Picknick, oder ins Büro zu nehmen, oder am nächsten Tag als schnelles Mittagessen im Homeoffice zu servieren.
Ich hab sie heute serviert und durfte feststellen, dass sie meinem Kleinkind auch sehr gut schmecken. Er hat genauso viele gegessen wie ich. Wie passt so viel Essen in ein so kleines Kind?

Reispuffer
Portionen: 14 Puffer
Zutaten
  • 200 g Reis
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 4 Eier
  • 5 EL Mehl
  • 100 g würziger geriebener Käse z.B. Gryere, Bergkäse, Parmesan
  • 1 EL Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Knoblauch, Paprika
Zubereitung
  1. Den Reis in der doppelten Menge Wasser kochen und abkühlen lassen.

  2. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
  3. Eier mit Mehl, Gewürzen, Käse und Petersilie verrühren.

  4. Nun alle Zutaten mischen, in einer Pfanne mit wenig Öl bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten und mit Salat servieren.

Anmerkungen
  • Die Puffer schmecken mit Natur- oder Vollkornreis etwas würziger.
  • Welchen Reis ihr nehmt, ist Geschmackssache und an sich egal. Ob nun Bastmati-, Langkorn-, Natur- oder Wildreis. Alle Sorten schmecken gut.
  • Wenn gerade Saison ist, könnt ihr die Frühlingszwiebeln durch Bärlauch ersetzen und Eiersalat dazu servieren.
  • Als Dip eignet sich Kräuterquark, Schmand, Joghurt, oder auch Aioli.


Reste sind dazu da, gegessen zu werden. Etwas Kreativität kann helfen, weniger Lebensmittel in die Tonne zu schmeißen. Falls ihr nicht so kreativ seid, übernehme ich das gern für euch.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.






Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

error: Dieser Inhalt ist geschützt, Teilen per Link ist aber gerne gesehen.
%d Bloggern gefällt das: