Gemüse,  Kartoffeln

Kürbis-Kartoffel-Puffer

2014-11-05 14.26.29Irgendwie habe ich ja seit Beginn der Kürbiszeit immer wieder Lust neue Rezepte auszuprobieren. Und weil wir im Sommer so leckere Kartoffel-Möhren-Puffer gegessen haben, dachte ich, das würde bestimmt auch mit Kürbis gehen.

Bei diesem Gericht habe ich nicht nur ein neues Rezept, sondern auch noch einen neuen Kürbis ausprobiert. Es gibt ja nicht nur den bekannten Hokkaido, sondern auch noch den Spaghettikürbis, den Butternut, die Bischhofsmütze und den Muskatkürbis. Zumindest sind das die Sorten, die mir gerade spontan einfallen. 

Und den Muskatkürbis hatte ich noch nie auf meinem Teller. Das musste ich ändern. Wie sich herausstellte, hat es sich sogar gelohnt.
Beim Aufschneiden riecht er wie eine frische Melone, hat die Konsistenz eines Kohlrabis und die Kerne wie ein Kürbis. Beim Braten entwickelt er dann einen würzigen Geruch, der dem Kürbis wahrscheinlich irgendwann mal seinen Namen gegeben hat. Er riecht nach würzigem Muskat und in Verbindung mit den Kartoffeln wirklich ganz vorzüglich.
Traut euch doch auch mal ran und probiert meine neue Kreation.

Kürbis-Kartoffel-Puffer
Portionen: 9 Stück
Zutaten
  • 1/2 kleiner Muskatkürbis
  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 3 Eier
  • 1 gehäufter EL Mehl
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung
  1. Den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel auskratzen. Dann den Kürbis an den Wölbungen teilen und schälen.
  2. Die Kartoffeln schälen, die Zwiebel pellen.
  3. Alles in der Küchenmaschine, oder mit einer Reibe fein reiben. Die Raspel dann auf ein Küchentuch legen, die Enden zusammennehmen und den Ballen kräftig auswringen. In eine Schüssel geben.
  4. Nun die übrigen Zutaten dazu geben und alles gut vermischen.
  5. Den Boden einer Pfanne mit einem halben Zentimeter Öl bedecken und erhitzen. Je einen gehäuften Esslöffel der Mischung, für einen Puffer, in die Pfanne geben und mit dem Löffelrücken etwas platt drücken. Von beiden Seiten goldbraun braten und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
  6. Wiederholen, bis die Mischung aufgebraucht ist.


Bei uns gab es dazu ganz viel von dem Dressing, was wir auch für unseren Indisch-Amerikanischen Hähnchensalat benutzen, weil das einfach unverschämt lecker ist.
Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit.

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