Protein-Pancakes

Protein-Pancakes

Irgendwie werde ich glaube ich modern. Immer öfter kann ich mich nicht überwinden, einen modernen Namen, gegen einen klassischen zu tauschen. Oder einen englischen in einen deutschen zu übersetzen. Somit klingen diese einfachen dicken Pfannkuchen wie etwas ganz tolles, modernes, gesundes und so richtig nach Fitness-Food. Dabei sind sie gar nicht so besonders, sondern einfach nur anders gemacht, als normale Pfannkuchen von Mutti oder Omi. 

Ok, ich gebe zu, ich hätte meine Pfannkuchen normalerweise auch nicht mit Haferflocken, sondern mit Mehl gemacht und vielleicht hätte ich auch Zucker, satt Süßstoff benutzt, aber meine Lebensbedingungen machen das gerade einfach nicht mit. Wenn ich Pfannkuchen will, dann muss ich gucken, das ich sie in mein Punktebudget bekomme. Das ist nicht ganz so einfach, aber es geht.
Wer sich jetzt fragt, welches Punktebudget ich meine: Ich mache Weight Watchers. Kennt man aus dem Fernsehen, von Bekannten oder Freunden, muss ich nix zu sagen.

Ich hab das Rezept mit großer Skepsis ausprobiert, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie Pfannkuchen ohne Mehl, Zucker und Butter schmecken. Traurig eigentlich, wenn man darüber genauer nachdenkt. Aber ich wurde von dem Geschmack überzeugt.
Und nicht nur ich esse die jetzt regelmäßig, sondern auch mein völlig begeisterter Mann und mein kleines gieriges Krümelchen stehen voll darauf. Hätte ich nicht gedacht, weil mein Mann sonst gar kein Pfannkuchen-Fan ist. Aber er sagt, das sind Pancakes und nicht Pfannkuchen. Noch ein weiterer Grund, sie im Titel Pancakes zu nennen. 

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Protein-Pancakes
Portionen: 6 Stück
Zutaten
  • 60 g zarte Haferflocken
  • 200 g körniger Frischkäse
  • 3 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 Fläschchen Vanillearoma
  • 1 Prise Salz
  • Süßungsmittel nach Bedarf
Zubereitung
  1. Die Haferflocken in einen Mixer geben und zu Mehl verarbeiten. Das geht auch mir einem Pürierstab.

  2. Alle anderen Zutaten mit in den Mixer geben und die Masse zu einem glatten Teig mixen.

  3. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und je zwei gute Esslöffel Teig bei mittlerer Hitze zu einem Pancake ausbacken. Bei mir passen 3 Stück in eine Pfanne. Wenden geht dann am besten, wenn die Oberseite Bläschen wirft und der Rand fast durchgebacken aussieht, sie oben aber noch feucht sind.

Anmerkungen

Dieses Rezept verdopple ich, wenn wir zu dritt davon essen.
Wie ihr die Pancakes esst, ist reine Geschmackssache.
Bei uns gibt es sie mit Apfelmus und Zimt, oder mit Obst, oder mit Honig, oder mit Sirup, oder mit Joghurt... Es gibt unglaublich unterschiedliche Geschmäcker und Ideen. Werdet erfinderisch.


Um aus den Pancakes leckere Apfel-Pancakes zu machen, schneide ich einen ungeschälten Apfel in Ringe, steche das Kerngehäuse aus und lege die Ringe auf den Teig, wenn er gerade erst in der Pfanne ist. Oft streue ich dann auch schon gleich Zimt drüber. Sie brauchen dann etwas länger, damit der Apfel weich und der Teig gebacken wird.

Super einfach gemacht, super lecker und wirklich richtig gut sättigend. 
Alle, die gern abnehmen wollen, oder sich einfach nur gesund/gesünder ernähren wollen, sind mit diesem Rezept sicher gut bedient.
Ich würde mich über eure Meinung sehr freuen und wünsche bis dahin viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit.

6 Kommentare zu “Protein-Pancakes”

  1. Hallo Jasmin,
    ich überlege gerade, ob man den Teig auch ins Waffeleisen geben könnte. Mehl aus Haferflocken versus Weizenmehl? Ist das punktemäßig ein Unterschied?
    LG – Elke

    1. Hey, du könntest ihn bestimmt auch im Waffeleisen backen. Damit gab ich aber noch keine Erfahrungen. 😬
      Punktemäßig macht das keinen Unterschied. Es schmeckt etwas anders und ist gesünder, als Weißmehl. 😉

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