Herdgeflüster

Kochen für die Seele

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Karamellinis

Heute habe ich die ersten Kekse gebacken.

Diese wunderbaren, goldbraunen Gaumenfreuden heißen Karamellinis. Sie sind knusprig und schmecken süß und karamellisiert.

Das Einzigartige an diesen goldenen Talern ist, das sie leicht nach Apfel schmecken. Das macht der Apfel-Dicksaft, der mit im Teig ist. Den bekommt man im Reformhaus oder im Bioladen. Ich musste auch erst mal ne Weile suchen, bis ich das raus gefunden habe, weil ich sowas noch nie benutzt habe. Umso interessanter war es natürlich das Knacken vom Öffnen des Deckels zu hören und das erste Mal diese Flüssigkeit außerhalb der braunen Flasche zu sehen. Er schmeckt wie stark konzentrierter Apfelsaft, mit einer leichten Süße vom Eindicken. Auf der Flasche steht, das es ein guter Zuckerersatz sein soll. Das kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Ich vergleiche ihn mit dunklem Sirup.
Wenn ihr also dieses Rezept nachbacken wollt, dann könntet ihr als Ersatz auch dunklen Zuckerrübensirup nehmen.


Karamellinis
Für zwei Bleche

125 g weiche Butter
150 g braunen Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
2 EL Apfel-Dicksaft oder dunklen Sirup
250 g Dinkelmehl
1 TL Backpulver

1 Ei
2 EL braunen Zucker

Zubereitet wird wie folgt:

Butter in einer Schüssel schaumig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker und Salz unterrühren.
So lange rühren bis eine gebundene Masse entstanden ist. Nun das Ei für etwas 1/2 Minuten unterrühren und Apfel-Dicksaft dazu geben.

Mehl mit Backpulver mischen und auf die Buttermasse sieben. Alles gut miteinander verkneten und zu zwei Rollen mit etwa 3 Zentimeter Durchmesser formen.

Das zweite Ei verschlagen und die Rollen damit einpinseln. Den Zucker auf die Arbeitsfläche geben und die Rollen darin wälzen.
Nun auf ein Brett legen, mit Folie abdecken und für 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 160 C° Umluft vorheizen.

Nun die Teigrollen mit einem scharfen Messer in 1/2 Zentimeter dicke scheiben schneiden und auf ein Blech legen.
Ab in den Backofen für etwa 8 – 10 Minuten.

Am besten bewahrt ihr sie in normalen Keksdosen oder Tupperdosen auf. Sie sind bis zu 3 Wochen haltbar.


 

IMG_1050[1]“Dicksaft ist ein stark konzentrierter, dickflüssiger Fruchtsaft, der im Gegensatz zu Sirup kalt hergestellt wird. Dicksaft zeichnet sich durch einen höheren Gehalt an Aromastoffen, einen höheren Zuckergehalt sowie reduziertes Transportgewicht gegenüber Fruchtsäften mit ihrem höheren Wassergehalt aus.

Seit einigen Jahren haben sich diverse Dicksäfte als Süßungsmittel und wegen ihres Fruchtzuckergehaltes als Alternative zum reinen Saccharose-Zucker etabliert, z. B. Apfeldicksaft, Birnendicksaft oder Agavensirup. Eingedickter Traubensaft ist ebenfalls sehr beliebt und ist etwa in Italien als Saba bekannt.”

Ich wünsche viel Spaß beim Nachmachen und Vernaschen. 


Jasmin • 18. Dezember 2013


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