Herdgeflüster

Kochen für die Seele

Hamburger Labskaus - Abgewandelt
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Hamburger Labskaus – Abgewandelt

Hamburger Labskaus gehört zu Hamburg wie rote Grütze mit Vanillesoße oder Fischbrötchen vom Fischmarkt. 
Da ich aber das originale Rezept mit Fisch und roter Bete nicht mag, hab ich es einfach abgewandelt.
Bei mir gibt es dazu ein leckeres Spiegelei und die Bete lass ich einfach weg.

Ich hab schon so einige male überlegt, dieses Rezept auf den Blog zu schreiben, aber mir ist bisher kein vernünftiger Name eingefallen und es ist mir auch nicht gelungen ein ansprechendes Foto zu fabrizieren. Das was ich jetzt hier habe, ist in meinen Augen auch nicht perfekt, aber immerhin ansprechender, als ein dunkel rosa Matschhaufen mit nem zerlaufenen Spiegelei und ner Alibigurke…
Obwohl die Gurke für mich ja absolut dazu gehört. Ohne die ist das Gericht nur halb so spannend und schmeckt irgendwie muffig.


Hamburger Labskaus – Abgewandelt
Für 4 Portionen

1 Dose Corned Beef (340 g)
600 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
3 EL Butter
8 Gewürzgurken
8 Eier
Salz, Pfeffer, Piment, Muskat

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen und zerstampfen, bis ein stückiger Brei entstanden ist. 

Die Zwiebeln pellen und fein würfeln. Das Corned Beef aus der Dose stürzen und in Grobe Würfel schneiden.
In einer Pfanne einen Esslöffel der Butter erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Das Corned Beef dazugeben und für etwa 5 Minuten mitdünsten, oder bis es zerfallen ist.
Die Masse mit der restlichen Butter zu dem Kartoffelbrei geben und gut vermischen. Den Brei mit Salz, Pfeffer, Muskat und Piment abschmecken.

Die Eier braten und zusammen mit den Gurken zum Brei servieren.


Hamburger Labskaus - AbgewandeltAls mein Mann mich das erste Mal bat, Labskaus zu machen, hab ich ihm den Vogel gezeigt und gesagt, sowas würde ich niemals essen. Und dann hab ich mich breitschlagen lassen, nachdem ich im Fernsehen eine Reportage über Hamburg und dessen Labskaus gesehen habe. Ich wollte es dann doch mal probieren. Und nun ist es eines meiner Lieblingsessen, weil  es so einfach und dennoch so lecker ist. Abgesehen davon, sind ja alle Dinge, die ich nicht mag, nicht mehr drin…
Ich würde euch ans Herz legen das auch auszuprobieren und eine neue Erfahrung zu machen. Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen.
Viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit.


Jasmin • 13. Dezember 2016


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