Herdgeflüster

Kochen für die Seele

Linsen-Bolognese
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Linsen-Bolognese

Das ewige Thema, das mir Linsen nicht schmecken, ist jetzt auf jeden Fall Geschichte. Nachdem ich schon ein paar andere Gerichte mit den kleinen Hülsenfrüchten ausprobiert habe, muss ich nun ganz klar sagen, das es eine Art der Zubereitung ist, die den Geschmack prägt.
Linsen aus der Dose gehören der Vergangenheit an und werden bei mir nur noch in ausgewählten Gerichten zum Einsatz kommen.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es an meiner Schwangerschaft liegt, das ich bereit bin, mich auf neue Geschmäcker einzulassen, oder daran, das ich einfach mal das Vorurteil meiner Mama aufräumen möchte.
Gesehen habe ich schon oft, das es Menschen gibt, die anstelle von Hackfleisch einfach Linsen in die Bolognese machen, aber gegessen hatte ich es noch nie. Und wenn ich gewusst hätte, wie lecker das ist, hätte ich es sicher schon eher ausprobiert. Ein absolut überraschendes Geschmackserlebnis, das ich so nicht erwartet hatte.


Linsen-Bolognese
Für 6 Portionen

115 g getrocknete rote Linsen
2 Möhren
2 Stangen Sellerie
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
400 g gehackte Tomaten
500 ml Brühe
1 EL Honig
2 TL Oregano
2 TL Basilikum
1/2 TL Chilipulver
Salz, Pfeffer

Die Möhren schälen, den Sellerie putzen, die Zwiebel und den Knoblauch pellen. Die Möhren, den Sellerie und die Zwiebel würfeln, den Knoblauch hacken.

In einem breiten Topf etwas Öl erhitzen und das Gemüse darin dünsten, bis die Zwiebelwürfel glasig sind. Dann die Linsen und das Tomatenmark dazugeben und kurz mit anbraten. Mit der Brühe und den Tomaten ablöschen und Honig, Basilikum, Oregano, Chilipulver, Salz und Peffer dazugeben. Die Soße für 20 Minuten köcheln lassen.

Die Soße nun nochmals abschmecken und mit Nudeln und Parmesan bestreut servieren.


Linsen-BologneseIch bin froh, das ich es ausprobiert habe, weil mir sonst sicher etwas entgangen wäre. 
Macht es nach und überzeugt euch selbst.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit.


Jasmin • 19. Februar 2016


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Comments

  1. Daniel 19. Februar 2016 - 23:30 Reply

    Klingt sehr lecker!

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