Rinderrouladen mit Rotweinsoße

Rinderrouladen mit Rotweinsoße

RinderrouladenIch glaube jeder von euch kennt die klassische Rinderroulade, die es Sonntags bei Oma, oder Mama zum Mittag gibt. Jeder, der gern Fleisch isst, hat sie schon einmal gegessen. Und jede Hausfrau hat ihr eigenes Rezept, die die Rouladen am besten werden.

Ich hatte noch kein Rezept. Außerdem habe ich heute, mit meinen 27 Jahren, das allererste Mal Rinderrouladen selber gemacht. Und ich habe das erste Mal Rotweinsoße gemacht. 
Und weil mir das, dank einer ganz tollen Anleitung aus einem Kochbuch von Horst Lichter, ganz wunderbar gelungen ist, möchte ich euch nun mein Rezept zeigen.

Im Originalrezept wird die Soße noch mit Wacholder und Majoran gewürzt. Ich persönlich mag sie aber lieber, wenn sie nicht ganz so kräftig ist und sich mit den anderen Komponenten des Gerichtes gut vereinigt. Das könnt ihr ja dann selber entscheiden.

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Rinderrouladen mit Rotweinsoße

Extra viel Sauce. Das Rezept ergibt etwa 1 l Sauce.

Portionen: 4 Portionen
Zutaten
  • 4 Rinderrouladen
  • 4 kleine Gewürzgurken
  • 4 Scheiben Bacon
  • 4 TL Senf
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Bund Suppengemüse
  • das Bund enthielt bei mir Sellerie, Möhren und Lauch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 300 ml Rotwein
  • 400 ml Rinderbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 gehäufte EL Mehl
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Zuerst das Suppengemüse schälen und grob würfeln.
  2. Die Zwiebeln pellen und eine in grobe, die andere in feine Würfel schneiden. Die grob geschnittene ist für die Soße, die feine für die Rouladen.
  3. Die Gewürzgurken auf Küchenpapier etwas trocknen und der Länge nach vierteln.
  4. Nun das Rouladenfleisch waschen, trocknen und auf einer Arbeitsplatte ausbreiten.
  5. Jede Roulade auf der Innenseite mit 1 TL Senf bestreichen, salzen und pfeffern. Dann eine Scheibe Bacon mittig darauflegen und je vier Streifen der Gewürzgurke, sowie etwa 1 EL Zwiebelwürfel ans Ende der Roulade legen. Den Fleischzipfel über die Gurken stülpen und die Roulade recht stramm aufrollen. Dabei die Seiten nach innen einklappen, damit nachher nichts rausfällt. Die gerollte Roulade mit Rouladennadeln, Rouladenklammern, oder einem kochfesten Küchenfaden befestigen.
  6. Wenn die Rouladen fertig gewickelt sind, in einem breiten Topf etwas Öl erhitzen und die Rouladen von allen Seiten kräftig anbraten. Das Suppengemüse dazu geben und kurz mitbraten. Dann das Tomatenmark dazu geben, kurz mit anschwitzen und mit Rotwein ablöschen. Die Brühe dazugießen und die Lorbeerblätter mit in den Topf geben. Alles gut miteinander vermischen und mit geschlossenem Deckel für 1,5 Stunden bei kleiner Hitze schmoren lassen. (Mein Herd hat 9 Stufen. Bei mir stand er auf 2,5.)
  7. Nach der Zeit die Rouladen mit zwei Gabeln, oder einer Zange herausnehmen, auf einen Teller legen und warmhalten. Dann den Sud mit dem Gemüse in ein Sieb geben und dabei die Soße auffangen.
  8. Nun in einem Topf die Butter schmelzen und das Mehl einrühren. Wenn das Mehl sich mit der Butter verbunden hat etwas von der Soße dazugießen und rühren, bis eine dickliche Konsistenz entstanden ist. Den Rest der Soße dazugeben und unter rühren aufkochen lassen. Solange köcheln lassen, bis die Soße die richtige Konsistenz erreicht hat. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie unterrühren.


Bei uns gab es die Rouladen mit selbstgemachtem Rotkohl und Petersilienkartoffeln. Dazu passen würden aber auch Klöße, oder Knödel, Kartoffelbrei, oder Kroketten mit jedem Gemüse, das man sich vorstellen kann. Ich würde zum Beispiel auch Petersilienmöhren, oder Blumenkohl dazu essen wollen. Das empfinde ich als reine Geschmackssache.
Die restliche Soße habe ich eingefroren. So kann ich sie nächstes Mal für Kohlrouladen, einen Braten, oder einfach zu Frikadellen wieder auftauen.
Die Arbeit für solche Rouladen lohnt sich allemal. Macht eure Mütter und Großmütter stolz und versucht euch an meinen Rouladen, sofern ihr noch kein eigenes Rezept dafür habt.
Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit.

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