Herdgeflüster

Kochen für die Seele

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Mein kulinarisches Weihnachtsfest

Weihnachten ist vorbei. Jedenfalls für mich.
Nun ist erst mal entspannen dran. Das ganze Sitzen und Quatschen macht einen ja fast irre.

Und weil alle sich immer wieder fragen, was es denn bei einer Foodbloggerin so auf dem Weihnachtstisch gab, oder was sie zu Weihnachten bekommen hat, habe ich gedacht, ich erzähl es euch einfach.

Kulinarisch war unser Weihnachten sehr ausgelastet. 
Wir verbringen immer den heiligen Abend zu zweit bei uns zu Hause und lassen uns dann die restlichen beiden Tage von der Verwandschaft verwöhnen und bekochen.
Und weil man ja das Fest nicht mit fotografieren verbringen möchte, habe ich nur das Essen fotografiert, das ich selber gekocht habe. Ihr bekommt also die nächsten Tage die Rezepte für meine Beilagen.

Am heiligen Abend gab es den ganzen Tag nichts und Abends dann Schweinenackenbraten mit selbstgemachten Kartoffelknödeln, selbstgemachtem Rotkohl und natürlich leckerer Soße.
Zum Nachtisch gab es einen Karamell-Käsekuchen.

Am ersten Weihnachtstag wurden wir von der Tante meines Liebsten bekocht.
Es gab Hirschgulasch, oder Rindergulasch mit selbstgemachten Spätzle und Rotkohl, oder Pilzen.
Zum Nachtisch gab es Rote Grütze mit Vanillesoße.
Zum Kaffee standen Kekse und drei verschiedene Torten (Himbeere, Schokolade und Marzipan) zur Verfügung.
Und zum Abendessen gab es Makkaroni Carbonara.
Ich glaube, wenn die Jungs nicht so viel getrunken hätten, hätten sie das alles nicht geschafft. Alkohol betäubt ja bekanntlich sämtliche Gefühle für Hunger und Völlegefühl.

Und heute gab es dann Essen bei meiner Familie.
Zum Mittag stand Pute mit Kartoffeln, Rotkohl, Rosenkohl und Erbsen mit Möhrchen, sowie der dazu passenden Soße auf dem Tisch.
Zum Kaffee gab es dann selbstgemachten Frankfurter Kranz, Kekse und Nuss-Sahne-Torte.

Als ich zwischenzeitlich meiner Cousine erzählte, was wir an Weihnachten vor haben, äußerte sie den Satz: “Das ist nicht Weihnachten, sondern das große Fressen!”
Ich bin davon überzeugt, das sie vorhersehen konnte, das ich jetzt erst mal kein Essen mehr sehen kann…

Naja und zu den Geschenken
Ich glaube ich habe für die nächsten 365 Tage genug Rezepte, um mich und euch zu versorgen. Drei Kochbücher und ein Rezeptheft haben nun eine neue Besitzerin, die sich sehr darüber gefreut hat.
2014-12-26 20.52.05Natürlich findet man zwischen meinen Geschenken immer ein Buch von Jamie Oliver. Ich bin absoluter Fan und wünsche mir jedes Jahr das neueste Buch von ihm, oder eines der älteren, die ich noch nicht habe. Meine Sammlung hat sich die letzten drei Tage von 5 auf 7 erhöht. Für mich sind sie nicht einfach nur Kochbücher. Ich finde man kann in seinen Büchern sehen, wie leidenschaftlich gerne er kocht und wie sehr er sein Herz in jedes einzelne seiner Bücher steckt. Außerdem hat er einen ganz eigenen, wunderbaren Geschmack und seine ganz besondere Art Dinge zuzubereiten. Bei ihm ist, im Gegensatz zu mir, nicht alles gradlinig und ordentlich. Ich bewundere das immer sehr, weil bei mir niemals Chaos herrscht und alles seine organisierten Wege geht.
Das kleine Heft mit Rezepten rund um Schokolade bekam ich von meiner Tante. Sie weiß, dass ich für mein Leben gerne Schokolade esse und mich nichts davon abhalten kann, auch die dicksten Cremes und Torten zu testen, nur um einmal diesen Geschmack auf meinem Gaumen gehabt zu haben. Was wäre auch ein Leben ohne Schokolade?
Und dann gab es heute eine Überraschung. Oder auch zwei. Mein Papa war in einem Büchergeschäft. Ja, das ist die erste Überraschung. Und die zweite ist, das er ein Kochbuch meiner Heimatstadt gefunden hat. Ich wusste nicht mal, dass es sowas gibt. Rotenburg ist nun mal nicht gerade die größte Stadt, die ich kenne und viele kennen sie nicht. Das es dann sogar ein Kochbuch gibt, das Rezepte beinhaltet, die typisch für die Region rund um meine Heimatstadt sind, fand ich dann natürlich besonders interessant. Und vor allem ist es ein wunderbares Erinnerungsstück. Bilder und Sprüche, kleine Geschichten und Zitate zieren das Buch genauso, wie die Rezepte. 

2014-12-26 20.53.59Und als hätte sich meine Tante mit meiner Oma abgesprochen, gab es von meiner Tante zu dem Schokoladenheft kleine Guglhupf- und Pralinenformen aus Silikon und von meiner Oma die passende Etagere aus Porzellan in Herzform. So kann ich dann in Zukunft meine sebstgemachten Pralinen auf der Etagere präsentieren.
Auf dem Kaffeetisch macht das sicherlich einen tollen Eindruck und schmeckt dann gleich noch besser. Das Auge isst ja schließlich mit.

Natürlich gab es noch jede Menge Süßigkeiten, die sicherlich bis Ostern halten werden und Gutscheine, sowie Geld und andere kleine Dinge, die einem das Leben verschönern sollen. 

Übrigens: Allein der Weihnachtsmann aus Schokolade, der diesen Beitrag als Titelbild ziert, besteht aus weißer, Vollmilch- und Zartbitterschokolade mit einem Gewicht von 500 g. Der wird dann wohl wieder in Brownies verwandelt. Das ist immer das Beste, was man aus so viel Schokolade machen kann, wenn man sie nicht einfach so essen möchte.

Ich hoffe ihr hattet ebenfalls schöne Festtage und seid reich beschenkt worden.


Jasmin • 26. Dezember 2014


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Comments

  1. Daniela Oberleitner 26. Dezember 2014 - 23:14 Reply

    Die Etagere ist wunderschön!

  2. Jasmin 26. Dezember 2014 - 23:55 Reply

    Dankeschön, das finde ich auch. :)

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