Herdgeflüster

Kochen für die Seele

Kohlrabi in Petersiliensoße
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Kohlrabi in Petersiliensoße

Rahmkohlrabi ist eines dieser typischen Gerichte, die es in Norddeutschland gibt. Man nennt Gemüse, das in einer hellen Soße serviert wird auch als “gestovt”.

Damals zuhause gab es auch ab und zu mal Kohlrabi in weißer Soße. Damals habe ich es gehasst. Der intensive Geschmack des Kohlrabis hat mir überhaupt nicht gefallen. Nun habe ich eine Zubereitung gefunden, die wirklich unglaublich lecker ist.
Ob es daran liegt, das Petersilie mit in der Soße ist, oder daran, das ich es einfach anders gemacht habe als meine Mama, weiß ich nicht.


Kohlrabi in Petersiliensoße
Für 4 Portionen

800 g Kohlrabi (mit Schale)
1 Zwiebel
1 1/2 EL Butter
1 EL Mehl
400 ml Gemüsebrühe
200 ml Milch
4 EL Petersilie
1 Prise Zucker
ein Spritzer Zitrone
Salz, Pfeffer, Muskat

Den Kohlrabi schälen und in etwa 1 cm breite Stifte schneiden. Die Zwiebel pellen und fein würfeln.

In einem Topf die Butter zerlassen und das Gemüse darin für 5 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebelwürfel glasig sind. Dann das Mehl dazugeben und gut unterrühren. Wenn keine Klumpen mehr zu sehen sind, die Brühe nach und nach dazugießen und dabei gut rühren. Wenn die Soße etwas angedickt ist die Milch dazugießen und den Kohlrabi in der Soße für etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, oder bis der Kohlrabi weich ist.

Nach der Kochzeit den Herd ausstellen und etwas Soße in einen Mixbecher füllen. Die Petersilie mit in den Becher geben und mit einem Mixstab zu einer glatten Soße mixen. Die grüne Soße mit in den Topf geben und gut untermischen.
Den Kohlrabi in der Petersiliensoße mit Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker und Zitrone abschmecken und servieren.


Kohlrabi in PetersiliensoßeDazu passt gut Kartoffelbrei, Kartoffeln oder auch Nudeln. Und wer auf Fleisch steht serviert dazu ein paar Frikadellen, oder auch ein Schnitzel.
Uns hat es super lecker geschmeckt. Ab sofort bin ich über meine Kindheitserinnerung hinweg.
Ich wünsche euch wie immer viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit.


Jasmin • 2. März 2016


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