Herdgeflüster

Kochen für die Seele

Knoblauchsuppe
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Knoblauchsuppe

Wie diejenigen unter euch, die meinen Blog regelmäßig lesen, vielleicht schon festgestellt haben, ist in fast jedem meiner Gerichte Knoblauch zu finden. Ich kenne tatsächlich Menschen, die keinen Knoblauch mögen. Aber das sind wirklich nur sehr wenige. Verstehen kann ich das auch nicht.

Wie kann man denn Knoblauch nicht mögen? Und vor allem warum nicht?
Knoblauch gibt einem Essen einen ganz bestimmten Geschmack. Und genau dieser Geschmack ist das leckere daran. 
Zaziki muss immer so viel Knoblauch enthalten, das er beim essen leicht scharf ist und nachher das Gefühl vermittelt, man hätte Knoblauchgase im Mund, die alle anderen umbringen könnten. Nur dann ist er richtig gut.
Aber das ist auch immer wieder eine Geschmackssache. 

Heute gab es bei uns die ultimative Knoblauchbombe. Knoblauchsuppe. So lecker.
Dadurch, das der Knoblauch gegart wird, ist die Suppe nicht scharf, sondern entfaltet das feine Aroma des Knoblauchs.

Wir werden nachher beim einkaufen zwar ziemlich stinken, aber das riechen wir ja nicht…


Knoblauchsuppe
Für 4 Portionen

5 Knoblauchzehen
4 EL Butter
4 EL Mehl
700 ml Brühe
350 ml Milch
100 g Creme Fraiche oder Saure Sahne
Kräutersalz, Pfeffer, Muskat, Zucker, Zitrone
1 EL Petersilie

Die Butter in einem Topf zerlassen und den Knoblauch hineinpressen. Den Knoblauch kurz in der Butter dünsten und dann das Mehl unterrühren. 
Nun unter ständigem Rühren immer wieder etwas Brühe dazugießen und aufkochen lassen. Dann die Milch und die Creme Fraiche einrühren und mit den Gewürzen abschmecken.
Zum Schluss die Petersilie einrühren und mit Baguette servieren.


KnoblauchsuppeAlso wenn das nicht einfach ist, dann weiß ich auch nicht.
Solltet ihr empfindliche Mitmenschen um euch haben, die es nicht von euch gewohnt sind, das ihr nach Knoblauch riecht, dann solltet ihr die Suppe besser an einem Tag einplanen, an dem ihr Abends esst, oder das Haus nicht mehr verlasst.
Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit.


Jasmin • 16. April 2015


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Comments

  1. Jassy 16. April 2015 - 21:40 Reply

    Es kann niemals zu viel Knoblauch sein! NIEMALS! Ich finde das Rezept toll, wird auf jeden Fall mal nachgemacht!

  2. Zaziki | Herdgeflüster

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