Kartoffelpuffer

Kartoffelpuffer

KartoffelpufferDamals in meiner Kindheit habe ich Kartoffelpuffer nicht so gern gegessen. Meine Mama hatte irgendwie kein Händchen dafür, die Puffer knusprig zu bekommen, oder sie sind ihr auseinander gefallen. Irgendetwas ging immer schief. Das hielt sich dann, bis ich die Dinger mal selber gemacht habe. Ich mochte sie, konnte aber auch nachvollziehen, warum sie nicht so einfach zu machen sind, wie ich dachte.

Die richtige Konsistenz hinzubekommen, dass sie beim Braten knusprig werden und dabei noch zusammenhalten, ist gar nicht so einfach gemacht, wie gesagt. Herausgefunden habe ich, dass es besser klappt, wenn man sie grob reibt und nicht zu viele Zutaten dazu gibt. Eigentlich sollen die ja auch nur nach Kartoffeln schmecken.
Und bei Kartoffelpuffern, die mit anderem Gemüse gemacht sind, reibe ich sie lieber fein, damit auch alles gut in Form kommt und sich perfekt vermengt. Da wären zum Beispiel meine Kürbis-Kartoffel-Puffer und die super leckeren Kartoffel-Möhren-Puffer, die ihr bereits auf meinem Blog finden könnt.
Aber nach langem Ausprobieren habe ich nun die perfekte Rezeptur für Kartoffelpuffer, die innen zart und außen knusprig sind.

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Kartoffelpuffer
Portionen: 12 Stück
Zutaten
  • 1,5 kg Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Eier
  • 1 EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
Zubereitung
  1. Die Kartoffeln schälen, die Zwiebeln pellen und beides grob reiben. Die geriebenen Kartoffeln und Zwiebeln auf ein Küchentuch geben und kräftig ausdrücken.
  2. Das Mehl mit den Eiern verquirlen und die Kartoffel-Zwiebel-Mischung dazugeben. Die Masse gut würzen und vermengen.
  3. In einer Pfanne Öl erhitzen und je einen gehäuften Esslöffel Kartoffelmasse hineingeben, mit einer Gabel etwas flach drücken und goldbraun ausbacken. Zum Wenden am besten zwei Pfannenwender verwenden, damit nichts auseinanderfallen kann.
  4. Die fertig gebratenen Puffer auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm, oder auch kalt mit Apfelmus, Joghurtdip, oder einfach nur Creme Fraiche servieren.


Wenn man das richtige Rezept hat, ist das ganz einfach und wenn es beim ersten Mal nicht klappt, dann macht die Übung den Meister. Wer braucht da noch gekaufte Kartoffelpuffer aus der Tiefkühltruhe, wenn man diese haben kann.

Ran an den Herd und viel Spaß beim Nachmachen.

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