Herdgeflüster

Kochen für die Seele

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Die Küche – Der Ort des Geschehens

Nun ist es ja so, das ihr immer alle meine Rezepte bekommt, aber keiner gesehen hat, wo sie denn herkommen.
Ja sicher, wie ich aussehe, könnt ihr euch in meinem kleinen Steckbrief angucken, aber wie sieht es in meiner Küche aus?
Ist es sauber, oder mache ich das nur für die Kamera sauber? Ist es aufgeräumt, oder steht Zeug rum, das nicht da hingehört, wo es steht?
All diese Fragen beantworte ich euch heute und ihr könnt euch eure eigene Meinung bilden. 

Um kein bisschen von dem auszulassen, was ich mir zu diesem Beitrag dachte, zeige ich euch sogar den Inhalt meiner Schränke. 
Und nein, ich habe nicht extra aufgeräumt, das sieht immer so aus. Jeden Tag.
Manche wissen nämlich nicht, wie sie sinnvoll ihr Geschirr einräumen, damit man sich nicht 5 Mal drehen muss um das zu bekommen, was man braucht.                                                                         

Küche 2
Küche 3

2014-06-24 17.02.07Diese Müllecke haben wir uns nach meinem Einzug und dem damit verbundenen Einzug des tollen Kühlschranks selber gebaut.
Ungenutzter Platz muss sinnvoll genutzt werden.
Wir haben einfach zwei Haltestangen für Regalböden an die Wand angebracht und uns dann aus günstigem Holz die Regalbretter im Baumarkt zuschneiden lassen.
Geht schnell, kostet nicht viel und ist organisiert. 
Unten stehen meine Getränke, darüber die meines Liebsten, dann kommt Katzenstreu und Pfand, sowie Glas und darüber steht die Papierkiste und der Einkaufskorb für schnelle Besorgungen.

2014-06-24 17.02.46Mein Heiligtum. Die Kochbücher.
Derzeit fehlt eins, weil es einmal über die Straße zu meiner Schwiegermama gewandert ist um benutzt zu werden, aber sonst steht alles ihn Reih und Glied. 

Die Schränke von innen
Ich gehe mit der Kamera nun im Uhrzeigersinn einmal durch die Küche.

2014-06-24 16.58.12Das Gewürzregal. Alles ist beschriftet, damit nichts verwechselt wird. 
2014-06-24 16.58.42Der Schrank über der Spülmaschine. Tassen und Getränkepulver für Milchgetränke stehen hier zusammen, damit man nicht drei, sondern nur zwei Schränke öffnen muss um sich eine Abkühlung zu verschaffen.
Erst das Pulver in die Tasse, dann umdrehen und die Milch aus dem Kühlschrank holen.

2014-06-24 16.58.51Der Schrank über der Spüle.
Oben die Kaffeetassen für Besuch gestapelt. Kleiner Tipp hierbei ist, das man erst zwei Reihen Tassen nebeneinaner stellt und dann ein Stück Pappe dazwischen legt um sie dann auf der Pappe weiter zu stapeln. Hält prima und spart Platz. Außerdem stehen da oben Untertassen, Kuchenteller und Eierbecher, sowie die Riesentassen wo ein halber Liter reinpasst, die wir aber nicht oft benutzen.
Darunter dann Brettchen, Schälchen und Honig, Nougatcreme und Sirup zum Kochen, oder aufs Brot. Unten stehen links die tiefen und rechts die flachen Teller. 

2014-06-24 16.59.10Der Vorratsschrank.
Bei vielen der Schrank, in dem sich alle Fertigprodukt-Sünden und absolutes Chaos versteckt.
Nicht bei mir. Alles was an Fertigprodukt zu finden ist, ist oben links in der kleinen weißen Box. Das war’s. Mehr gibt’s nicht.
Oben ist Tee und alles, was ich nach dem Einkaufen innerhalb von drei Tagen verbrauche.
Darunter ist dann Getreide und Frühstücksflakes. Das heißt: Vier Sorten Mehl, trockene Hülsenfrüchte, Paniermehl, Reis und Zucker.
Das kleinste Fach besteht aus allem, was man für die Zubereitung von Backwaren und süßen Speisen braucht.
Darunter steht Milch. Wir kaufen immer einen Karton, damit man nicht so oft Nachschub holen muss und immer was da hat.
Und ganz unten stehen Küchenrollen, Klopapier und Taschentücher. Taschentücher sind in einer Box, damit die Verpackung und die kleinen Päckchen nicht irgendwann überall sind.

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Die Schublade unter dem Backofen für Backpapier, Untersetzer für Töpfe, Backblech und meine Riesen-Auflaufform, sowie Topflappen.

2014-06-24 16.59.21Der Schrank unterm Ofen besteht aus Backformen, Schüsseln aus Glas und Porzellan und natürlich findet man hier Auflaufformen.
Der Toaster wird bei uns selten benutzt und hat hier einen freien Platz gefunden. Außerdem ist der hintere Teil des Schrankes gut für selbst gesammelte Einmachgläser mit Schraubverschluss und Senfgläser mit Plastikdeckel. Die werden bei uns genutzt um Salatsoßen anzumischen. Einfach alle Zutaten rein, Deckel drauf und schütteln.

2014-06-24 16.59.31Der Deckelschrank.
Jeder Topf hat einen Deckel und das soll auch so bleiben. Alle Plastikdeckel von Tupperdosen sind im oberen Teil des Schrankes verstaut. Ich nehme, damit es nicht einfach im Schrank rumfliegt, alte Schuhkartons, die keiner mehr braucht und sortiere kleine Deckel in die rechte und große in die linke Box. So findet man alles schnell wieder ohne langes Suchen.
Darunter befindet sich die Küchenmaschine und eine Box mit Kleinkram, wie Zubehör der Maschine, Ausstechformen für Kekse und das Nudelholz.
Weil ich ja in meiner Schublade unter dem Ofen keinen Platz mehr habe, befinden sich hier zwei Muffinbleche. Eins für normale Muffins und eins für kleine Muffins.

2014-06-24 16.59.40Der Tupperschrank. Das Grauen jeder Hausfrau.
Bei mir gar nicht so schlimm.
Wichtige Dinge nach vorne, unwichtige nach hinten. So befinden sich oben hinten die Behälter zum Einfrieren und vorne die für Aufschnitt und für Brote, sowie Messbecher jeder Größe und jeden Maßes.
Darunter und hinten steht eine große Box und ein Spätzlehobel, sowie gesammelte Puddingeimer für Personen, die mein Essen mitnehmen möchten. Davor dann Schüsseln jeder Größe und Art, sowie drei verscheidene Größen Siebe.

2014-06-24 17.00.11In der Schublade über dem Schrank mit den Deckeln befindet sich alles fürs Abdecken, Einpacken und Wegschmeißen.
Müllbeutel, Handschuhe, Folien und Servietten.
In der weißen Box, die damals mal eine Box für juristische Fachbücher war, befinden sich mehrere Sorten angefangener Packungen Servietten.

2014-06-24 17.00.02Das ist meine Chaos-Schublade.
Hier sind Stoffbeutel, zwei verschiedene Küchenwaagen, Muffinförmchen, Pflaster, Plastikteller, Strohhalme und Feuchttücher zuhause. Eben alles, was klein und nicht so wichtig ist, aber griffbereit sein soll.

2014-06-24 17.01.05Wieder am Anfang, diesmal aber im unteren Bereich befindet sich als erstes, direkt neben dem Herd und immer griffbereit die Schublade mit Kellen, Löffeln und sonstigen Dingen, die man zum Kochen und Umrühren braucht.

2014-06-24 17.01.13-1Darunter finden Deckel für alle unsere Töpfe ihren Platz.

2014-06-24 17.01.22Und die unterste Schublade ist für Handtücher, Lappen und Wischeraufsätze.
Natürlich alles nach seiner Wichtigkeit sortiert. 

2014-06-24 17.00.33Mein persönlicher Traum und das Praktischste überhaupt, ist diese wunderbare Riesenschublade unter dem Herd, in der der ganze Kleinkram und alles was mit Besteck zutun hat, schön geordnet immer auffindbar ist.

2014-06-24 17.00.44Passend zum Herd gibt’s eine Etage tiefer dann Töpfe, Pfannen und Kannen, sowie eine Vierkantreibe und unseren Mörser.

2014-06-24 17.00.56Und ganz unten findet sich das Katzenfutter, der Handmixer, das Waffel- und Sandwicheisen, sowie der größte Topf mit Tassen zum Reis abmessen und Schüsseln sowie feine Siebe aus Edelstahl.

2014-06-24 17.01.40Letzte Station unserer Reise ist dann der Spülbereich.
Die Spülmaschine, versteckt hinter einer schönen Blende, und der Bereich unter der Spüle. Links ist der Eimer für Biomüll und rechts der für Restmüll.
Außerdem schnell griffbereit die Spülmaschinentabs und dahinter alles, was man zum Putzen braucht.

An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei meinem Liebsten bedanken, das er mit seiner Mama damals diese wunderbare Küche ausgesucht hat und damit mal wieder einen sehr guten Geschmack bewiesen hat.
Außerdem danke ich meiner Mama und meiner Schwiegermama, sowie allen Omas und Tanten, die keine Kosten und Mühen gescheut haben, mir mit 26 Jahren schon die Möglichkeit zu geben, einen so vollkommenen Hausstand zu besitzen.

So, nun wisst ihr, wo all die leckeren Dinge gekocht und gebacken werden.
Ich hoffe, das ich einen guten Eindruck hinterlassen habe und freue mich, wenn ihr weiterhin meine Leser bleibt.


Jasmin • 25. Juni 2014


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Comments

  1. Daniela Kronstein 26. Juni 2014 - 13:20 Reply

    Hallo, sehr schön deine / eure Küche. Echt toll finde ich die Schublade unter dem Herd, wo der ganze Besteckkram usw. drin ist, wegen der Größe. Finde ich auch bei meiner Schwiegermama toll.
    Das mit dem Senfglas ist ein guter Tip, muss ich mir merken. Bin meistens immer auf der Suche nach einem passendem “Ding”, wo ich die Salatsauce anrühre.
    Du hast geschrieben, dass ihr Tupperdosen für Aufschnitt (also Wurst, Käse) verwendet. Ich hatte auch mal Tupper für Aufschnitt, aber da hat sich oben am Deckel immer Kondenswasser gebildet und hat dazu geführt, dass die Sachen dann doch nicht lange gehalten haben. Wie ist das bei Dir? Hast du da einen Tip?! Vielleicht benutze ich ja irgendwie verkehrte Tupperdosen. Also das heißt, die sind von Lock & Lock, hab ich mal von meiner Mama geschenkt bekommen.
    Also danke für einen Einblick in dein Koch- und Backreich.
    LG aus Renningen

    • Jasmin 26. Juni 2014 - 16:27 Reply

      Hey Daniela,

      wir haben hier das Tupper Frische Kabinett und eine Stapelbox die sich “Food-Center” nennt.
      In die Box von Tupper kommt der Aufschnitt und in die Stapelbox immer der Käse, weil die Dose auf dem Boden leichte Wellen, hat, wodurch dann das Kondenswasser besser zirkulieren kann.
      Ab und zu haben wir auch Kondenswasser in den Dosen, aber das nur selten.
      Wodurch das kommt und wie man das vermeidet, kann ich nur schätzen.
      Wie kalt ist euer Kühlschrank eingestellt und wo im Kühlschrank lagert ihr euren Aufschnitt und den Käse?
      Wenn der Kühlschrank zu warm ist, kann es sein, das alles in der Dose anfängt zu schwitzen und dann das Kondenswasser entsteht. Ist es zu kalt, entsteht der selbe Effekt.
      Im Kühlschrank sollte eine Optimaltemperatur von etwa 4 – 7 C° gehalten werden. Aufschnitt und Käse finden dann bei uns mittig ihren Platz, damit es nicht zu warm, oder zu kalt ist.

      Liebe Grüße, Jasmin

      • Daniela Kronstein 27. Juni 2014 - 15:04 Reply

        Hallo, ja also der Kühlschrank ist auf 4°C eingestellt. Den Inhalt vom Kühlschrank habe ich noch umgeräumt, habe mich mal im Internet umgeschaut, wo was im Kühlschrank am besten aufgehoben ist. Also Aufschnitt (Wurst, Käse) so im mittleren Bereich. Also ich probiere das jetzt nochmal aus. Mal schauen. Vielen Dank.
        Wünsche Dir noch ein schönes Wochenende
        LG Daniela

        • Jasmin 27. Juni 2014 - 17:25 Reply

          Ich bin gespannt, ob sich die Situation bessert.

          Gestern habe ich im Internet gelesen, das es mehrere gibt, die mit genau den selben Dosen ein Problem haben.
          Als Tipp stand dabei, das man 2 ungekochte Nudeln oder ein kleines, offenes Päckchen aus Alufolie mit Zucker oder Salz in die Dose legen soll, damit die trockenen Substanzen das Wasser aufnehmen. Ähnlich wie der Reis im Salzstreuer.
          Vielleicht wäre das ja noch mal eine Möglichkeit, die du testen möchtest. :)

          Viel Glück und liebe Grüße, Jasmin

  2. Daniela Kronstein 29. Juni 2014 - 8:59 Reply

    Hallo, dass mit den Nudeln habe ich nicht gewußt, probiere ich aber auch aus. Dann mach ich in den einen Nudeln rein und in den anderen das Päckchen Zucker. Bin mal gespannt. Vielen Dank.

  3. Schnippelboy 13. Januar 2015 - 11:15 Reply

    Nur wenn ich Tupperschrank lese bekomme ich Pckel. ,sonst ist das perfekt
    LG Schnippelboy

    • Jasmin 13. Januar 2015 - 12:34 Reply

      Warum denn das?

      • Schnippelboy 13. Januar 2015 - 13:32 Reply

        Tupper ist für mich was schreckliches, ich war Töpfer, das ist sicher die Erklärung

        • Jasmin 13. Januar 2015 - 14:27 Reply

          Oh ja, dann kann ich das sehr gut nachvollziehen. :)
          Ich arbeite darauf hin, irgendwann komplett auf Plastik zu verzichten und alles aus Keramik, Glas, oder Porzellan zu haben…

  4. Gefülltes Schweinefilet im Speckmantel und meine Liebesgeschichte | Herdgeflüster

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